{"id":1621,"date":"2024-12-11T13:37:32","date_gmt":"2024-12-11T13:37:32","guid":{"rendered":"https:\/\/krv1897.de\/?p=1621"},"modified":"2024-12-11T13:59:26","modified_gmt":"2024-12-11T13:59:26","slug":"erlebnisbericht-how-to-become-c-trainer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krv1897.de\/?p=1621","title":{"rendered":"Erlebnisbericht: How to become C-Trainer"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Ich w\u00fcsste da jemanden, der das kann.&#8220; Vielen Dank. So bekommt man neue, zeitintensive Aufgaben. Dank der spontanen Wortmeldung meiner Partnerin und im Herbst 2024 Co-C-Trainerschein-Aspirantin Sabrina auf die Frage von Mike &#8222;Wer k\u00f6nnte vielleicht einen Bericht zur Ausbildung verfassen?&#8220; darf sich Ruderbayern jetzt \u00fcber einen umfassend-kurzweiligen Bericht freuen. Viel Spa\u00df bei der Lekt\u00fcre, Daniel.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHey, ich bin Louisa, bin 13 und rudere seit drei Jahren im Einer. Und im Sommer wurde ich Bayerische Meisterin im Einer und Doppelzweier.\u201c Na super. Das erste Wochenende der Ausbildung zum Trainer C f\u00e4ngt ja gut an. Nachdem wir \u2013 25 angehende Trainer zwischen 16 und Ende 50 aus allen Teilen des Freistaats \u2013 uns am Freitag in Oberschlei\u00dfheim in Gruppenarbeit durchs DRV-Ruderleitbild gearbeitet haben und uns am Samstagmorgen, moderiert von Mike, darin versuchten, aus Videos erkannte Technikfehler in Kreuze im Korrekturbogen zu \u201e\u00fcbersetzen\u201c, lie\u00df uns der BRV auf den Einer-Lehrgang der 11- bis 13-J\u00e4hrigen los. Oder besser gesagt: die Kids auf uns. Jeder sollte sich einen Coach f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Stunden suchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da ich seit 1,5 Jahren die Teenager des Kitzinger Rudervereins trainiere, sah ich der Aufgabe entspannt entgegen. Bis Louisa vor mir stand. Mein Gl\u00fcck: ich bin selbst Skiff-Fahrer, wenngleich nur als mit Mitte 30 sp\u00e4tberufener Master. Nach kurzer Sichtung war klar: bei der hinteren Umkehr und der ersten Phase des Freilaufs geht noch was in Sachen \u201esch\u00f6n aus dem Wasser kommen und Bl\u00e4tter mit ausreichend Abstand zum Wasser f\u00fchren\u201c. Ironischerweise auch meine Hauptherausforderung. Also: Balance\u00fcbungen und aufgebrochener Bewegungsablauf im Stand. Mit Louisas Gewicht\/Schwerpunkt geht das auch im Einer entspannt. Die Gl\u00fcckliche. Und als der Pulk der anderen Teens weg war: Spielen mit Pausen, Druck, Schlagzahl sowie R\u00fccklagewinkeln und K\u00f6rperspannung in Fahrt. Dass die Heimtrainer die gleichen kleineren Probleme bearbeiten und Louisa das Training im Feedback als positiv bewertet, beruhigt mich. Doch das richtige Ehrenamt gew\u00e4hlt. Den anderen Trainerkursteilnehmern geht es \u00e4hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf zu Runde 2 am Sonntag nach Dehnen mit Evi und einer Einheit Trainingslehre mit Andrea. Und ja, die Schwierigkeit rutschte nochmal nach oben, auch wenn wir uns jetzt \u201egegenseitig\u201c trainieren sollten. Es war zwar gut gemeint, dass Mike mit Leon (RV Erlangen) und Roman (Regensburger RK) einen Doppelzweier besetzte, der sich durch unsere Anleitung finden sollte. Dass die beiden langj\u00e4hrigen Leichtgewichtsleistungsruderer die letzten Jahre zusammen im 2- und gelegentlich 2x verbrachten, machte die \u201eFehlersuche\u201c f\u00fcr Maxi (RGM), Jana (RVE) und mich allerdings nicht leichter. Mit verschiedenen \u00dcbungen versuchten wir, begleitet durch \u201eCoachcoach\u201c Evi, ein leichtes Kippeln im Freilauf zu behandeln. Tempor\u00e4r hatten wir mit verschiedenen Ans\u00e4tzen Erfolg. Roman und Leon arbeiten nach eigener Aussage auch \u201eerst\u201c seit einem Jahr daran \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem ich am 1. Wochenende bei herrlichstem Wetter keinen einzigen Kilometer gerudert bin \u2013 auch dies wohl ein Schicksal von Trainern \u2013 nahm ich mir f\u00fcrs 2. Wochenende vor, dies zu \u00e4ndern. Spoiler: es hat geklappt. Durchaus kreativ. Am Freitag stand Strukturkunde mit Heidrun an. Exzerpt: \u00dcber 10.000 Mitglieder in 55 Rudervereinen. Gibt definitiv kleinere Nischensportarten im Freistaat! Praktischer wurde es beim \u201eHow to row safe\u201c mit Ludgar. Relevant dabei: Regeln und Vorschriften kennen. Das richtige Material haben bzw. Material richtig einsetzen. Und ganz wichtig: Kenntnis von dem, was man tut. Nat\u00fcrlich kam auch die besondere Stellung von Trainern als Garanten zur Sprache. Zusammenfassung frei nach Spiderman: great ehrenamt comes with great responsability!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Regattastreckennebel hie\u00df es am Samstag erst mit Thorsten in der Theorie den Aufbau eines Anf\u00e4ngertrainings durchgehen \u2013 spannend wie heterogen erste Einheiten in den Vereinen gehandhabt werden. Dann wurde es so richtig spa\u00dfig. Also f\u00fcr den Teil von uns, der in den Booten sa\u00df und Anf\u00e4nger mimte. Nichts da mit Rudern oder gar Strecke machen. Manche Boote legten nicht mal binnen 1,5 Stunden ab. Sehr realistisch simuliert. Von Kniespreizen bis Obelix-Schlag und nat\u00fcrlich \u201ewo ist backbord?\u201c wurde unser \u201eAltherren-Gigvierer\u201c (Markus (RC Brombachsee), Chris (ARC W\u00fcrzburg), Sepp (RSC Rosenheim) und ich) nicht m\u00fcde unsere Trainer auf Trapp zu halten. Am Nachmittag stand dann tiefergehende Technik- und Videoanalyse mit Ingo an. 1,5 Stunden durften wir, mit Handys bewaffnet, auf Trainerbooten RV-Erlangen-Sportler, Roman, Jana, Franz und Leon im 4x+ und den Trainer-Riemenneulings-Achter \u00fcber die Olympiaregattastrecke \u201ejagen\u201c. Entspannt. Am Main habe ich beim Filmen aus dem Mobo keinen Chauffeur. Aber: immer noch 0 Kilometer selbst gerudert. Nach dem Abendessen: Videoanalyse, mit Blick auf die Eignung der Aufnahmen und auf technische Fehler der Sportler. Und nat\u00fcrlich waren die Wellen des Trainerboots schuld! An diesem Abend besonders gelernt: \u201eGoldfischfaktor\u201c. Danke Ingo, f\u00fcr dieses Wort, u.a. f\u00fcr das rasche Vergessen noch nicht internalisierten Wissens\/Bewegungsabl\u00e4ufe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dunkel wars, der Mond schien helle, als ein Vierer radllampenhelle langsam aus der Halle bog, k\u00f6nnte man die dann folgende, spontane Idee beschreiben, die Maxi, Alex (RRV), Tara (Landshuter RV) und mich dann doch noch aktiv auf\u2019s Wasser brachte: Mondscheinrudern. Danke Maxi f\u00fcr die Bootsorga! Im Lgw.-4x passte von Schuhen, \u00fcber Spantbreite bis Rollbahn zwar fast nichts. Aber Vollmondrudern geht auf der Regattastrecke. Auf der Bundeswasserstra\u00dfe Main leider nicht. Chance genutzt \u2013 und am Folgetag erfahren, dass sich irgendwo zwischen den Albano-System-Bojen, die doch den ein oder anderen Skull abbekommen haben, auch DLRG-Taucher im Dunkeln getummelt hatten \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Tagesabschlussbier \u2013 auch dieser Austausch und Einblick in andere Vereinskulturen ist ein riesiger Gewinn der Trainerausbildung und initial f\u00fcr eine sich wom\u00f6glich herausbildende Tradition (s.u.) \u2013 klang das Wochenende am Sonntag mit \u201eSchulrudern\u201c mit Ludgar und Bootstechnik und Trimmen mit Ingo aus. Die praktische Einheit \u201eBootsvermessen\u201c habe ich allerdings \u201egeschw\u00e4nzt\u201c, nachdem wir in diesem Jahr im KRV diverse Einer neu eingestellt haben. Stattdessen haben ich Maxi en revanche beim Anbau von Dollenwinkelplatten ans \u201eFrankenstein-Kindergigboot\u201c der RGM geholfen. Fluchen und H\u00e4mmern inklusive. Riggern ist halt doch nicht nur \u201edunkle Kunst\u201c, sondern auch Handwerk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Regenwolken \u00fcber uns. Schniefen und Husten um uns. Start ins dritte Wochenende Ende September. Passenderweise mit \u201eGesundheit im Rudersport\u201c mit Dr. med. Esther \u201eRumpfstabi\u201c Dingeldey. Spannender Vortrag mit \u00fcberraschenden Zahlen. Nur bei 1\/3 der Kids wird f\u00fcr\u2019s Sportattest die Lunge untersucht. Gerade einmal \u00bc f\u00e4hrt ein Belastungs-EKG. In diesem Moment realisiere ich, welch Segen es ist, wenn der eigene Sportvorstand gleichzeitig Sportmediziner ist! Dass die folgenden Inhalte zu \u201eSymptome vollst\u00e4ndig auskurieren\u201c, \u00fcber \u201eeasy Ausdauer zum Wiedereinstieg\u201c bis \u201eSchlaf und Ern\u00e4hrung\u201c mir die komplette Folgewoche durch den Kopf spuken, hat jedoch damit zu tun, dass dieses 3. Wochenende wirklich mal sportlich ausf\u00e4llt. In dem Fall: leider. Nach 55 Bootskilometern Mo-Mi und schniefenden Kids im Ergoraum am Do, komme ich schon platt an der Regattastrecke an. \u201eMuss irgendwie. Ausruhen dann ab Montag.\u201c Also: Rest-Elan aufbringen f\u00fcr die \u201eZirkusausbildung light\u201c mit Vorturnerin Paula. Und wirklich: Es catcht mich. Denn was bei Paula so einfach aussah, triggert nach 1-2 Fails die Leistungsmotivation. Et voila: vieles gemeistert. Der Pezzi-Ball hat mir dann aber die Grenzen jenseits des Vierf\u00fc\u00dflerstands aufgezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Regen fragen wir uns am Sonntag mit Sportpsycho-Axel, wie es uns als Trainern gelingt, dass unsere Athleten ihre Leistung noch besser abrufen k\u00f6nnen. Wenig \u00fcberraschend spielen dabei Ausdauer\/Selbstdisziplin im Training eine ebenso gro\u00dfe Rolle wie in Einklang stehende Zielsetzung\/Anspruchsniveau\/Zuversicht und Furchtlosigkeit. Von der Organisation des Oberst\u00fcbchens gings direkt zur Organisation von Wanderruderfahrten mit Jan. Zusammenfassung: Planung, Planung, Planung. Genuss. R\u00fccksicht. Go out and row \u2013 and always stay away from Gierf\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Just in time rei\u00dfen die Regenwolken \u00fcber Oberschlei\u00dfheim auf. Nicht wirklich fit Rudern? Oder riskieren auf dem Mobo zusammengeregnet zu werden? Dann doch lieber Rudern! Entweder es geht mit Schniefen und Muskelkater bergauf \u2013 oder steil bergab. Dr. med. Esther wird kurz ausgeblendet \u2013 und der Renndoppelvierer mit Alex, Karl (RC Lech-Kaufering), Sepp und mir im Bug l\u00e4uft erstaunlich gut. So gut, dass wir auch den zweiten 4x mit Adam (RCLK), Chris, Tara und Maxi stehen lassen, der uns \u00fcbermotiviert zum Sprintduell herausgefordert hat. Nehmt das, ihr Leichtgewichte! Ja, auch angehende Trainer besitzen Spieltrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenig \u00fcberraschend ist bei mir nach der Einheit mit 13km und diversen \u00dcbungen noch mehr die Luft raus. Irgendwie noch das Krafttraining mit BRV-Landestrainerin Inga \u00fcberstehen, ein zwei Bier den Kopf oben halten und dann der M\u00fcdigkeit nachgeben. Guter Plan. Klappt nur nicht ganz, weil ich den \u201eFehler\u201c mache, eine Trainerboot-Teilnahme beim Inn Beaver Race Anfang November in die Runde zu werfen \u2013 mit stabilem Zuspruch. Coole Sache. We\u2019re going to M\u00fchldorf! Darauf noch ein drittes Tannenz\u00e4pfle. Danke an dieser Stelle an die Vergn\u00fcgungswarte Tara\/Chris\/Sepp f\u00fcr die formidable Versorgung die Wochenenden \u00fcber!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quasi damit wir in M\u00fchldorf dann nicht negativ auffallen, lauschen wir am Sonntagmorgen Michaelas Ausf\u00fchrungen zu den DRV-Wettkampfregeln. Ich etwas ged\u00e4mpft. Nebenh\u00f6hlen sind dicht. Wahrnehmung schwammig. \u201eSteil bergab\u201c hat gewonnen. Irgendwie erwartbar. Aber wieso sollte man mit Mitte 30 schlauer sein? Unser Vorteil im November wird sein: wir m\u00fcssen uns als Master keinen Kopf \u00fcber Leistungsklassen und Vorjahressiege machen. Zum Abschluss des Wochenendes gings nochmal auf\u2019s Mobo \u2013 Adam und Chris coachen ging noch irgendwie \u2013 nachdem wir mit Sabine legale und moralische Trainerverantwortung im Doping-Kontext diskutierten. Vor allem h\u00e4ngen geblieben: ja, die NADAmed-App sowie aktuelle K\u00f6lner Liste machen f\u00fcr Kaderathleten Sinn. Insbesondere A- und B-Kader k\u00f6nnen einem aber mit Blick auf \u201e\u00dcberwachung\/Strikes\u201c echt leidtun, wenn man sieht, dass sie gegen Sportler antreten, in deren Herkunftsl\u00e4ndern die dortigen NADAs das System der Dopingkontrolle politisch unterst\u00fctzt offen karikieren. Vollstes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Frust vieler Olympioniken diesen Sommer!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Nachgang des Wochenendes entfaltet dann die durch Maxi initiierte Whatsapp-C-Trainergruppe 2024 ihr volles Potential. Binnen einer Woche sind zwei Gig-4x+ samt Steuerleuten besetzt und Boote aus Waging und Rosenheim organisiert. Danke Sepp\/Norbert! Zwei Mixed-Teams fiebern dem Jahresendspurt auf dem Inn fast genauso entgegen als dem Pr\u00fcfungswochenende. Ich dagegen fiebere erstmal \u2013 Sch\u00e4del und Schniefen inklusive.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtzeitig zur Bocksbeutelregatta \u2013 liebe Inga, das ist ein seri\u00f6ser Langstreckenrennevent, tu ihn dir 2025 ruhig mal an! \u2013 drei Wochen sp\u00e4ter aber wieder fit. Zeit im 1x passabel. Erneut einen Bocksbeutel gewonnen. M\u00fchldorf kann kommen. Aber wir w\u00e4ren ja nicht \u201eTrainer im Mastersalter\u201c, w\u00fcrden wir nicht bereits am Vortag zu Sepps RSC Rosenheim anreisen. Logisch um beim Aufladen des geliehenen Bootes zu helfen. Vor allem aber, weil \u201edie Franken\u201c Chris, Markus und ich zumindest einmal \u201eBergpanorama-Rudern\u201c genie\u00dfen wollen. An dieser Stelle: offener Neid! Nach 12km, Sauna, Pizza und Bier #Kohlenhydrateauff\u00fcllen am Samstag trafen wir am Sonntag die bunt zusammengew\u00fcrfelte C-Trainer-Gang in M\u00fchldorf. Boot2 mit Norbert, Melanie, Markus und Jasmin, gesteuert von Corinna landete nach 6,5 herrlichen Inn-Kilometern im Mittelfeld des masters-gepr\u00e4gten Gigboot-Rennens. Stabil f\u00fcr die erste gemeinsame Fahrt! F\u00fcr Trainer-Boot1 hatte Sepp \u2013 startend im RSCR-Boot \u2013 das Ziel hoch gesetzt: \u201eSchneller sein, als die Dauersieger aus Bregenz!\u201c Angetrieben von Maxi am Steuer und Chris auf Schlag brachten Tara, Andrea und ich wirklich mit \u00fcber 30sec Vorsprung die schnellste Zeit ins Ziel. Das Welser-System warf uns aber knapp auf den 4. Platz zur\u00fcck. Egal. Praktisch gemeinsam die Kursinhalte angewandt, weiteres Teambuilding betrieben, charmante Herbstregatta besucht. K\u00f6nnte eine C-Trainerausbildung-Tradition begr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im herbstgrauen Nebelwetter stand dann Anfang November das abschlie\u00dfende Pr\u00fcfungswochenende an. Von manchem mehr, von manchem weniger lernend vorbereitet. Erkenntnis meinerseits: Content ins Hirn pressen klappt mit Mitte 30 nicht mehr so leicht, wie mit 20. Egal. Mit der f\u00fcr Leistung wichtigen Zuversicht und angepasster Zielsetzung \u2013 sch\u00f6nen Gru\u00df an Axel \u2013 ging\u2019s am Samstag in die Theoriepr\u00fcfung \u2013 nach \u201eTrainer als F\u00fchrungsperson\u201c mit Hubert und ern\u00e4hrungstechnisch maximal nicht vorbildlicher Gro\u00dflerngruppe am Freitag (Anm. Ern\u00e4hrung war nicht Kursinhalt \u2013 vielleicht aufnehmen?). Von Sternfahrt \u2013 oder hie\u00df es doch Mondfahrt \u2026 \u2013 bis Startberechtigung wurde breit abgefragt. Leistungsniveau: gespreizt. Aber alle souver\u00e4n bestanden. L\u00e4uft. Merci an den neuen BRV-Ausbildungsreferenten Johannes, dass er sich korrigierend durch unser Gekritzel gek\u00e4mpft hat!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachmittags bestand nochmal die M\u00f6glichkeit Herbstkilometer auf Wasser zu sammeln oder sich auf dem Mobo weitere Sicherheit f\u00fcr die Trainerpr\u00fcfung zu holen. War nicht b\u00f6se, nochmal mit Norbert, Markus und Sepp in den 4x zu d\u00fcrfen \u2013 auch wenn ich mein Handgelenk-basiertes Aufdrehen dieses Jahr definitiv nicht mehr abtrainiert bekomme. Danke an alle die es versucht haben. Und \u201eSorry\u201c an alle, die das Pech hatten bei den \u00dcbungen hinter mir zu sitzen! Nach der letzten Theorieeinheit (\u201eVereinsbindung\u201c) mit Silke stand am Abend noch \u201eErgometer-Training\u201c mit Inga und Danny an. Leider wollte niemand spontan einen 2k mitfahren. Dann eben allein, um den Tag doch noch sportlich vers\u00f6hnlich zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Sonntag dann \u201eAbrudern 2024 Vol. 2\u201c mit Karl im 2x, betreut durch&nbsp;die Trainer-Pr\u00fcflinge Markus, Norbert, Sepp und Alex \u2013 die souver\u00e4n meine Handarbeit als Baustelle ausmachen. Dann Umziehen und Rollentausch. Aus dem Augenwinkel sehe ich Sabrina als Pr\u00fcfling auf dem Mobo ihren Damen-Breitensport-4x begr\u00fc\u00dfen, bevor ich zu Inga und Danny ins Boot steige. Sepp, Markus, Norbert und Alex sind bereits eingefahren. 4x l\u00e4uft ordentlich. Aber bei \u201egleicher Zugl\u00e4nge\u201c und \u201estabiler Bootsdurchlauf\u201c geht definitiv noch was. 1,5km und drei instruierte \u00dcbungen sp\u00e4ter hei\u00dft\u2019s auch f\u00fcr mich: Trainerpr\u00fcfung erfolgreich bestanden. Die letzten Pr\u00fcflinge m\u00fcssen noch bis zum fr\u00fchen Nachmittag warten. Dann: allgemeine Zufriedenheit und eine gewisse positive Ersch\u00f6pfung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit: Sch\u00f6n war\u2018s. Frei nach Kafka \u2013 dem von MTV \u2013 \u201eagain what learnt\u201c. Und: tolle andere angehende Trainer kennengelernt. Ruderkameraden ohne Angst vor Menschen wird die Ausbildung uneingeschr\u00e4nkt zur Nachahmung empfohlen. Denn \u2013 so auch j\u00fcngste Studien zu &#8222;Mitgliederzahlen in Sportvereinen&#8220; und &#8222;verf\u00fcgbare Trainer&#8220;: neue Trainer braucht das Land! Und au\u00dferdem: irgendwer muss 2025 ja auch die TrainerC-4x beim Inn Beaver Race rudern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eindr\u00fccke aus 4 Wochenenden C-Trainerausbildung &#8211; und einem Wochenende &#8222;Dorfregatta unter angehenden C-Trainern im Mastersalter&#8220;. 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