Zwei Mal Bronze, einmal Silber bei sechs Rennen. „Liest sich ganz gut, aber da war mehr drin“, fasst Trainer Daniel Nagl den Auftakt der KRV-Jugend in die Herbstregatten zusammen. Erstmalig machte sich der KRV mit drei Junioren, Trainerin Johanna Bilz (19) und Nagl (37) auf den Weg zur 500m-Regatta auf dem Stadtsee in Bad Waldsee – als Testregatta für die Anfang Oktober bei der Deutschen Sprintmeisterschaft über 350m startende Bilz.
„Nachdem das Training der letzten Wochen primär auf die Langstrecken im Oktober zielte und wir als Flussruderer keine großen Freunde der im Albano-System gesteckten Bahnen sind, die in Waldsee noch etwas enger sind“ (Nagl), waren die Kitzinger gespannt, inwiefern sich das intensivierte aerobe Training beim Sprinten im September auszahlt.
Vor den Teenagern gönnte sich Nagl angeschlagen einen Vorlauf im 2x mit Trainerkollege Christoph Renholzberg (Vilshofen) bei den Senioren. Gegen die deutlich jüngere Konkurrenz fehlten mit 1:41 (5/6) 3,5 Sekunden zum Einzug ins Finale. Wenig später reichte es für Johanna Fexer im Einer der Jugend B nach Bojenkontakt zu Streckenbeginn nur zu 2:09 (4/4). Ähnlich erging es Lorik Shala bei den Jungen14. Nach starken letzten 200m holte er mit 2:00 Bronze mit 2,8 sec Rückstand auf den Sieger und 0,8sec zu Silber. Auch Bilz machte bei ihrem Start bei den Schwergewichten zu Streckenbeginn Bekanntschaft mit der Bahnbegrenzung und steigerte sich auf den letzten 300m; am Ende Platz zwei mit 2:05,9 und 3 Sekunden Rückstand. Mit 6sec deutlich am Podium vorbei fuhren am Nachmittag Lorik Shala und Linus Zierhut in Jungen13/14 2x. 2:01 bedeuteten am Ende leider knapp nur 5/6. Eng um die Plätze 2 und 3 kämpften zum Abschluss auch die B-Juniorinnen im Doppelzweier. Johanna Fexer reichte es mit Bugfrau Ida Tibitanzl (ARC Würzburg) verpassten am Ende um 0,5sec Platz 2 und sicherten sich mit 1:58,8 Bronze – natürlich nach Bojenkontakt zu Streckenbeginn.
„Jojo muss in Kettwig nochmal in Bahnen. Ansonsten freuen wir uns nach dem Gesprinte auf 3-6km auf dem Main bzw. Main-Donau-Kanal“, gibt Nagl augenzwinkernd einen Ausblick auf die harten, laktatträchtigen Rennen im Oktober.

