Nur die Harten … kamen zum Abrudern 2026

Wind. Nieselregen. Keine 10 Grad. Für viele Mitglieder des Kitzinger Rudervereins von 1897 kein „(Ab)Ruderwetter“. Vor allem die Mitglieder der Regattajugend sagten nach zwei bis drei Oktober-Regatten bei ähnlich ungemütlichem Herbstwetter ihre Teilnahme am Abrudern 2026 nachvollziehbar und mitunter erkältet ab. „Wir rudern – nur bei Eisgang und Nebel nicht“, war allerdings die Meinung der älteren Breitensportler. Und so wurden immerhin vier Boote auf Wasser gebracht, um mit Blick auf die bald einstelligen Wassertemperaturen das offizielle Saisonende mit anschließendem Weißwurstfrühstück zu begehen.

Zuvor blickte jedoch KRV-Vorstand Dieter von der Kall auf das Ruderjahr 2026 zurück. 37.500 unfallfreie Ruderkilometer – das Gros zwischen März und Oktober; bis Silvester dürften durch volljährige, in eigener Verantwortung weiterfahrende Kameraden noch rund 4.000km dazukommen. Wanderrudern in Südfrankreich und auf dem Main – und gleich dreimal auf der Donau. Die erneut erfolgreiche zweite Ausgabe der Kitzinger Langstreckenregatta im Frühjahr. Eine beständig hohe Reichweite, zahlreiche neu in den KRV integrierte Mitglieder und auch sportliche Erfolge der Jugend bei Regatten in Starnberg und Frontenhausen (indoor) sowie Bamberg, Schleißheim, Waldsee, Kettwig und Würzburg.

Entscheidend für diese positive Entwicklung seien gelebte Kameradschaft und das Engagement der ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer, von denen der Vorsitzende mit Blick auf die Anfängerausbildung und weiter wachsende Jugendarbeit Dr. Michael Bedö und Dr. Daniel Nagl persönlich dankte. Als Vorbild für alle Kameraden hob von der Kall außerdem Hans Metzger (90) hervor, der auch in dieser vom langen Hitzesommer geprägten Saison wieder zu den Top20-Ruderen im KRV zählte. Ihm zu Ehren soll das 2027 eintreffende 5x-Gigboot den Namen Hans erhalten.

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